Über die Art und Weise, wie eine Rechnungsstellung aussehen muss, enthält das Umsatzsteuergesetz eine ganze Reihe von Vorgaben. Diese Regeln haben vor allem für den Vorsteuerabzug beim Empfänger der Rechnung große Bedeutung. Der so genannte Umsatzsteuer-Anwendungserlass (USTAE) verweist mit Ausdruck darauf hin, dass sämtliche Angaben in einer Rechnung nicht nur vollständig sondern auch richtig sein müssen, damit sie zum Vorsteuerabzug berechtigen. Der Empfänger der Rechnung hat danach die Verpflichtung, die Angaben in dem Papier auch auf alle Angaben hin zu überprüfen. Unternehmen müssen Rechnungen stellen Wenn ein Unternehmer mit Buchführungspflicht für einen anderen eine Dienstleistung ausführt oder ihm Waren oder…
Autor: Katharina Lange
Die Buchhaltung selbst erledigen – das ist für die wenigsten Unternehmer eine reine Freude. Der Zeitaufwand ist beträchtlich, der Paragraphendschungel dicht und Fehler können unangenehme steuerliche oder rechtliche Folgen haben. Doch für eine fest angestellte Buchhaltungskraft fehlt in vielen kleinen und mittleren Unternehmen das Budget. Ein externer Buchhaltungsservice ist die nahe liegende Lösung. Was leistet ein Buchhaltungsservice? Ein Buchhaltungs- oder Buchführungsservice übernimmt buchhalterische Tätigkeiten, die keine Steuerberatung darstellen, zum Beispiel die Buchung und Kontierung laufender Geschäftsvorfälle und das Bilden von Buchungssätzen. Er führt auch laufende Lohnbuchhaltung und Lohnsteueranmeldungen aus. Wer darf Buchführungsservice anbieten? Den Tätigkeiten, die ein Buchhaltungsservice ausführen darf,…
Spätestens sechs Monate nach Leistung oder Lieferung ist es bei Geschäften zwischen Unternehmen an der Zeit, eine Rechnung zu erstellen. Die Rechnungstellung ist Teil der Buchführung. Wer seine Ausgangsrechnungen selber schreibt, spart Ausgaben und behält den Überblick. Um eine einfache Rechnung zu schreiben, ist weder Buchhaltungs-Expertise noch teure Spezial-Software erforderlich. Doch neben Gepflogenheiten des Geschäftsverkehrs sind rechtliche Pflichten zu beachten. § 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt die Pflichtbestandteile, ohne die der Rechnungsempfänger keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann. Wer weiß, welche Angaben unverzichtbar sind, vermeidet Konflikte mit Kunden und Finanzamt. Keine Rechnung ohne Pflichtangaben Neben den vollständigen Namen und Anschriften von Rechnungsteller…
Die Kreditorenbuchhaltung beschäftigt sich mit dem ordnungsgemäßen Erfassen, Buchen und Ausgleichen aller Eingangsrechnungen. Heute sind die Abläufe in diesem Teil der Buchhaltung eines Unternehmens genau wie die übrigen Bereiche des Rechnungswesens automatisiert. Die doppelte Buchhaltung erfolgt grundsätzlich programmgestützt. Dies gilt nicht nur für große Betriebe, sondern auch für Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler. Viele kleinere Firmen übertragen die Erledigung der Kreditorenbuchführung komplett an den Steuerberater oder ein Buchhaltungsbüro. Doch tatsächlich erfordern viele der heutigen EDV-Programme nur so wenige Fachkenntnisse, dass auch engagierte Laien gut damit zu Recht kommen. Wer sich dafür entscheidet, die Kreditorenbuchhaltung in Eigenregie zu übernehmen, spart viel Geld…
Ein Buchhalter hat in einem Unternehmen die Aufgabe, sämtliche Geschäftsvorfälle genau zu dokumentieren. Geschäftsvorfälle sind dabei all jene Vorgänge, die auf die Zusammensetzung des Unternehmens einen Einfluss haben. In zweierlei Hinsicht ist das Führen von Büchern wichtig. Sie liefern auf der einen Seite als Bestandteil des Rechnungswesen genau die Basis, die für die Arbeit des Controlling und für alle Entscheidungen der Geschäftsführung, die auf dem Vermögen des Unternehmens fußen, von Bedeutung sind. Auf der anderen Seite ist es der Auftrag an die Buchführung, am Ende einer genau definierten Zeitspanne, in der Regel ist das ein Jahr, korrekte Kontenabschlüsse zu liefern.…
Es gibt eine Reihe von Gesetzen, die Unternehmen eine Buchführungspflicht auferlegen. An erster Stelle stehen hier das Steuerrecht und das Handelsrecht. Die Buchführungspflicht betrifft nach Paragraph 238 des Handelsgesetzbuchs jeden Kaufmann. Darüber hinaus sind Steuerpflichtige zur Führung von Büchern verpflichtet, wenn sie unter die Bestimmungen von Paragraph 141 der Abgabenordnung (AO) fallen. Demnach müssen gewerbliche Unternehmer und Land- sowie Forstwirte Bücher führen, wenn sie entweder mehr als 500.000 Euro Umsatz im Kalenderjahr machen oder über land- und forstwirtschaftliche Flächen verfügen, die einen Wirtschaftswert von über 25.000 Euro haben und die sie selbst bewirtschaften. Das Gleiche gilt, wenn sie einen Gewinn…