Der Existenzgründerzuschuss gilt als Instrument des Hartz-Konzepts als eine staatliche Transferleistung, welche Arbeitslose dabei unterstützt, eine selbstständige und hauptberufliche Tätigkeit aufzunehmen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind im §§ 93 f. des Dritten Sozialgesetzbuches geregelt. Zu beachten ist, dass der Existenzgründungszuschuss keine Pflichtleistung ist. Sie wird lediglich als Ermessensleistung gezahlt. Voraussetzungen für die Beantragung des Existenzgründerzuschusses Grundsätzlich gibt es verschiedene Voraussetzungen, die von Antragstellern des Gründungszuschusses erfüllt werden müssen. Doch auch wenn ein Antragssteller alle Voraussetzungen erfüllt, besteht kein Rechtsanspruch auf die Transferleistung. Die Bewilligung des Existenzgründungszuschuss liegt stets im Ermessen des jeweiligen Bearbeiters. 1. Es muss eine Arbeitslosigkeit bestehen Ziel des…
Autor: Katharina Lange
Die Gewerbeanmeldung stellt einen einfachen Teil beim Schritt in die Selbstständigkeit dar. Das entsprechende Formular der Kommune haben Selbstständige rasch ausgefüllt, die Gebühr dafür liegt niedrig. Aber niemand sollte diese Formalität vergessen, Existenzgründer sollten sie unmittelbar mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit erledigen. Ansonsten droht eine Geldbuße. Einen Gewerbeschein müssen nur diejenigen beantragen, die künftig einer gewerblichen Selbstständigkeit nachgehen wollen. Bei Freiberuflern aller Art genügt eine Anmeldung beim Finanzamt. Auch Betriebe in der Landwirtschaft nimmt der Gesetzgeber von der Antragspflicht aus. Unterschiedliche Regelungen Für die Gewerbeanmeldung zeichnen die Kommunen verantwortlich, zudem legen die Bundesländer einige Bestimmungen fest. Deshalb kommt es zu…
Der Staat fördert den Start in die Selbständigkeit über besondere Fördermittel für Existenzgründer. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass bei vielen Existenzgründungen die Finanzierung einen entscheidenden Engpass darstellt. Viele Gründer scheitern schon nach kurzer Zeit wegen zu knapper Kapitalausstattung. Mit Fördermitteln lassen sich solche Engpässe relativ einfach überbrücken. Im Folgenden werden die wichtigsten Gründungs-Förderprogramme kurz vorgestellt. Außerdem wird darauf eingegangen, was bei der Beantragung zu beachten ist, um das Geld auch tatsächlich zu erhalten. Die Förderung findet in erster Linie über staatliche Förderbanken statt. Auf Bundesebene ist hierfür die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zuständig. Darüber hinaus verfügt jedes Bundesland…
Angehende Unternehmer können Förderprogramme für Existenzgründer in Anspruch nehmen. Staatliche Banken und Behörden stellen Fördermittel bereit, damit der Anfang in der Selbstständigkeit erleichtert wird. Über das vielfältige Angebot können sich Gründer im Internet einen Überblick verschaffen. Art und Höhe der Förderung hängen davon ab, in welchem Bundesland der Existenzgründer arbeitet und wie seine persönliche sowie die Situation seines Unternehmens ist. Es gibt jedoch auch Förderprogramme, die deutschlandweit für alle Existenzgründer gelten. Welche Fördermittel können deutschlandweit genutzt werden? Seit Januar 2016 wurden das Coaching für Existenzgründer auf eine neue Grundlage gestellt und verschiedene Förderprogramme zusammengefasst. Das neue Förderprogramm nennt sich „Förderung…
Freiberufler erbringen Dienstleistungen höherer Art im Interesse ihrer Auftraggeber und der Allgemeinheit. Im Unterschied zu Gewerbetreibenden produzieren sie keine Waren und verkaufen keine Produkte. Sie arbeiten auf selbständiger Basis, leitend und mit voller fachlicher Verantwortung. Daher werden freie Mitarbeiter oder Freelancer, die ihre Leistung gegen Honorar anbieten, nicht in jedem Fall den freien Berufen zugeordnet. Es zählen neben der Verantwortlichkeit geistige, schöpferische Leistungen und Ideen. Oftmals ist der kreative Anteil an freiberuflicher Arbeitsleistung sehr hoch. Im Vordergrund steht der persönliche Einsatz, der Verdienst speist sich aus Wissen und Erfahrung. Dies gilt unabhängig davon, ob eine freiberufliche Tätigkeit in Vollzeit ausgeübt…
Die größte Zahl der Gründer und selbstständig Tätigen brauchen für die Ausübung ihrer Tätigkeit einen Gewerbeschein. Denn sie fallen unter den Begriff der Gewerbetreibenden. Diese Eigenschaft verpflichtet sie rechtlich auch dazu, ihr Gewerbe vor der Aufnahme ihres Geschäfts ordentlich anzumelden. Ausnahmen bilden die Angehörige der Freien Berufe. Da sie aus rechtlicher Sicht kein Gewerbe betreiben, brauchen sie für ihre unternehmerische Tätigkeit auch kein solches Papier. Zu den Angehörigen Freier Berufe gehören zunächst alle, die so genannte Katalogberufe ausüben. Das sind Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater und Ärzte. Auch Künstler, Journalisten und Schriftsteller üben ihre Tätigkeit als Freiberufler aus. Nicht zuletzt gelten auch…